Duogynon war ein hormoneller Schwangerschaftstest von Schering. Dieser steht bis heute im Verdacht verantwortlich für Tausende von Missbildungen bei Embryos zu sein. Selbst (damals noch) Schering war sich nicht mehr ganz sicher. Viele Frauen bekamen Kinder mit Missbildungen, wie offener Rücken, urologische Schäden, Herzschäden, fehlende Gliedmaßen,...  und es gab auch Todesfälle. Auch bei hauseigenen Tierversuchen wurden schon 1969 Missbildungen festgestellt. Warum gibt Bayer keine Auskunft und klärt endlich auf? Die Bundesregierung fordert ein Entgegenkommen von Bayer.

Zwei Tabletten Duogynon oral in der Frühschwangerschaft eingenommen beinhalteten damals eine Hormonmenge von in etwa drei Monatsrationen (!) heutiger Antibabypillen. Duogynon wurde in Überdosierung in den 70er Jahren auch zur Abtreibung oder als Pille danach benutzt. Auch das war Schering bekannt.

 

Der Auskunftsprozess (Juni 2010) nach §84a AMG scheiterte, da Bayer sich auf die Verjährung berief. Studien oder Untersuchungen wurden erst gar nicht diskutiert.
Anfang 2012 wurde die Haftungsklage gegen Bayer eingereicht. Das LG Berlin entschied im Juli 2012 auf Verjährung, da Bayer wieder die Einrede der Verjährung benutzte. Eine Mediation, wie vom Gericht vorgeschlagen, wurde von Bayer abgelehnt. Das Gericht meinte, dass es eben einen Unterschied zwischen Recht und Moral gibt.
Wieder wurden keine Studien diskutiert. Ein Mann, der sich als ehemaliger Scheringmitarbeiter vorstellte, wurde als Zeuge benannt. Er behauptete damals "vermeintlich unabhängigen Wissenschaftlern Zuwendungen" gegeben zu haben (Treuwidrigkeitseinwand). Aus Furcht um seine Betriebsrente wolle er öffentlich nicht Stellung beziehen. Die Berufung wurde wg. des Prozessrisikos nicht durchgeführt.
In England gibt es seit Herbst 2015 einen Untersuchungsausschuss. Dort ist der Fall auch nicht verjährt, da es andere Verjährungsfristen gibt. Es werden dort wahrscheinlich weitere Klagen auf Bayer zukommen. Kontakt mit Marie Lyon in England (Vorsitzende Primodos Vereinigung).

 

Im Landesarchiv Berlin können nun alle Akten (mehr als 7.000 Seiten) des damaligen Ermittlungsverfahrens auf Antrag eingesehen werden. Es ist klar, dass Schering weit mehr wusste als bekannt war. Wir fordern eine Entschuldigung des Bayer Konzerns. Bayer muss die Verantwortung für dieses Medikament nun übernehmen und Gespräche mit den Geschädigten führen.  Zudem sollte ein Fonds (wie bei Contergan) für die Geschädigten gegründet werden, um die Opfer finanziell zu unterstützen. Nach mehr als 35 Jahren muss der BAYER Konzern nun endlich aufklären, anstatt auf die "Verjährung der Missbildungen" zu setzen.


In Deutschland haben sich 402 mutmaßliche Geschädigte
seit Juni 2010 gemeldet, sowie etwa 100 weitere Menschen in England. Nina Hagen und Michael Greis unterstützen uns. Bisher wurden 61 Rundbriefe versandt.

Der Berliner Medizinrechtsanwalt Jörg Heynemann vertritt "Duogynonopfer".


Sie wollen uns unterstützen, dann schreiben Sie uns gerne.
Zudem können Sie uns auch finanziell unterstützen. Vielen Dank!




Kategorien der genannten mutmaßlichen Duogynonschädigungen:

- 141 Meldungen zu Skelettalen Missbildungen
(Gliedmaßen, Offener Rücken, LKG Spalte...)

- 66 Meldungen zu Organen und weitere innere Schäden
(Augen, Ohren, Offener Bauch, Herz...)

- 64 Meldungen zu Urologischen Schäden
(Blasenekstrophie/Epispadien, Ausscheidungsorgane, Blase...)

- 58 Meldungen zu Todesfällen (Fehlgeburten, Babys die aufgrund
schwerster Missbildungen starben, gewollte Abtreibungen)

- 26 Meldungen zu Gehirnschädigungen (Wasserkopf...) und weitere.

 

==> Dies sind Meldungen die nach über 30 Jahren gemacht wurden; in mehr als 11.000 Emails. Es muss damals noch viel mehr Fälle gegeben haben.



Einige der aktuell abrufbaren Medienberichte (Stand 19.06.2016):
- SWR2 Radiobericht "Zähes Ringen um Aufklärung"
- BR/ARD Video: Die Akte Duogynon "Verzweifelter Kampf um Aufklärung"
- BR/ARD Video: Kontrovers: "Die Akte Duogynon"

- Video "TV Bericht aus England"
- Zeitungsbericht der TAZ: "Eine einzige Tablette"
- Zeitungsbericht der TAZ: "Wer sich nicht einschüchtern ließ"
- Artikel des Spiegels "Chance auf Gerechtigkeit"
- Artikel des Spiegels "Neuer Prozess um Missbildungen..."
- Zahlreiche Links/Berichte auf den Seiten der Koordination gegen Bayergefahren


Weitere Infos:
- Reden zur Bayer Hauptversammlung 2014
- Rede zur Bayer Hauptversammlung 2016


Aktuelles - Duogynonopfer


16.06.2016

Warum bleibt das BfARM weiterhin untätig und untersucht nicht z.B. die Akten des Berliner Landesarchivs (mehr als 7.000 Seiten)?

Warum beauftragte das BfARM ein Institut mit einer "Duogynon-Studie (2012)", obwohl der Forschungsleiter der Studie damals zeitgleich Geld von BayerScheringHealthcare bekam?

Ist die "Verjährungsfrage im Fall Duogynon" nicht ein Fehler im Rechtssystem? Wie können diese Fälle verjähren und nicht aufgeklärt werden?

Warum stoppte Schering nach den eigenen besorgniserregenden, nun öffentlich zugänglichen Tierversuchen im Jahre 1969 (Landesarchiv Berlin), nicht den Verkauf von Duoygnon?

Warum wird der franz. Ex-Scheringmitarbeiter (er stellte sich so vor) nicht vorgeladen und zu den von ihm vorgetragenen Bestechungsvorwürfen befragt?

 

29./30.04.2016

Bayer Hauptversammlung in Köln.
Rede zu Duogynon.

Enttäuschende bis schockierende Antworten des Vorstandes zu nahezu allen vorgetragenen Wortmeldungen von Aktionären.
Vielen Dank für die Unterstützung und Teilnahme an der HV!

Am Samstag fand ein Treffen gemeinsam mit der englischen Primodosvereinigung in Birmingham/England statt. Hier waren mehr als 100 Teilnehmer. Die Untersuchung in England läuft.

 

 

08.04.2016

Unsere Kommentare zur Kleinen Anfrage Duogynon

Die Bundesregierung muss zugeben, dass Schering schon früh über die Möglichkeit von Missbildungen durch Duogynon Bescheid wusste. Dennoch ist es schade, dass die Bundesregierung nicht mehr für eine Aufklärung des Falles unternimmt.

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http://nebenwirkung.bfarm.de/apex/f?p=100:1:0

In der UAW (Nebenwirkungsdatenbank) Datenbank des BfARMs sind zum Medikament Duogynon 379 Verdachtsfälle eingetragen! Einige Fälle verliefen auch tödlich.

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www.bayer.de/de/gegenantraege-2016.aspx

Duogynon Gegenantrag 2016; S.15

Duogynon
Der BAYER-Konzern handelt im Fall des ehemaligen Scheringproduktes Duogynon verantwortungslos. Dieser hormonbasierte Schwangerschafts-Test steht im Verdacht, Tausende von Missbildungen verursacht zu haben. Dennoch verweigert das Unternehmen jegliche Mithilfe bei der Aufklärung des Falls und versteckt sich hinter einer angeblichen Verjährung. Auf Gesprächsangebote der Geschädigten reagiert BAYER nicht.
Neue, öffentlich einsehbare Unterlagen im Landesarchiv Berlin zeigen deutlich das Ausmaß der Verschleierung und lassen einen zweiten Fall Contergan erahnen. Zum Beispiel finden sich in den Unterlagen zahlreiche Schreiben besorgter Ärzte, die schwere Missbildungen ihrer Patienten beschreiben. Auch findet sich der Brief eines angeblich unabhängigen Wissenschaftlers, der seinen Bericht vor der Veröffentlichung der Firma Schering zusandte und um Korrekturvorschläge bat. Diesen Bericht sandte Schering später zur Entlastung an anfragende Ärzte sowie an das damalige Bundesgesundheitsamt.
Dabei hatten bereits 1969 firmeninterne Tierversuche deutliche Auffälligkeiten und Missbildungen gezeigt. Schering unternahm jedoch nichts und verkaufte das Produkt gewissenlos weiter. Wiederholt traf sich Schering damals auch mit den Vertretern des Contergan-Herstellers Grünenthal.
Ein Mann, der sich als ehemaliger Schering-Mitarbeiter ausgab, meldete sich bereits 2011 bei den Geschädigten und gab an, dass er eigenhändig Wissenschaftler bestochen habe, damit diese die Ergebnisse von Tierversuchen „beschönigen“ sollten. Er hat bis heute Angst öffentlich auszusagen, da er um seine Betriebsrente fürchtet.
In England findet seit 2015 eine vom Parlament eingesetzte Untersuchung statt. Es wird eine für BAYER äußerst negative Berichterstattung erwartet. BAYER muss nun endlich für die Fehler der Vorgängerfirma Schering aufkommen und sich bei den Familien entschuldigen. Es ist an der Zeit, diesen Fall zu beenden und endlich verantwortlich zu handeln!
Der Vorstand von BAYER hat keine Maßnahmen eingeleitet, um die Aufklärung des Falls zu betreiben. Bis heute wird gemauert, und die Opfer werden abgewimmelt. Ein solches Handeln ist eines Weltkonzerns nicht würdig. Dem Vorstand ist daher die Entlastung zu verweigern.
Ausführliche Informationen zu dem Fall finden sich auf der Homepage der Betroffenen unter www.duogynonopfer.de

24.03.2016

Die Bundesregierung hat die Kleine Anfrage der Linkspartei beantwortet.
Die Antworten sind nun hier online zu finden. Kommentar folgt demnächst!

Die Bundesregierung bestätigt, dass Schering schon frühzeitig Bescheid wusste!

1.) Welche Informationen hat die Bundesregierung darüber, inwieweit die Un-

ternehmensleitung und/oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Sche-

ring AG bereits in den 1970er Jahren von einer möglichen Gefahr von Miss-

bildungen nach der Einnahme von Duogynon® bzw. Primodos® wussten?

"....Nach Informationen des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte

(BfArM) hatte das pharmazeutische Unternehmen Schering bereits in den 1960er

Jahren Kenntnis von dem in der Literatur geäußerten – und in der Folge in wis-

senschaftlichen Untersuchungen kontrovers diskutierten – Verdacht auf einen

eventuellen Zusammenhang zwischen beobachteten Embryopathien mit der An-

wendung von Duogynon®....."

 

 

14.03.2016

Die Bestechung von Wissenschaftlern durch Schering zu der damaligen Zeit ist Thema in Deutschland und England.

 

08.03.2016

Eigene Schering Tierversuche zeigten schon 1969 Auffälligkeiten:
".....Ein Zusammenhang zwischen den.....gefunden Anomalien... und der Substanzgebung kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden."


Schering unternahm dennoch nichts. Die Unterlagen im Berliner Landesarchiv müssten untersucht werden.

 

Kleine Anfrage im Parlament (7.03.2016):
"Umstrittenes Arzneimittel Duogynon"

https://www.bundestag.de/presse/hib/201603/-/413270

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/077/1807769.pdf

 

Dem BfARM und dem Bundesministerium für Gesundheit wurden schon vor einiger Zeit Gespräche angeboten. Alle Unterlagen des Archivs wurden gesichtet.

 

21.02.2016

Weiterer Artikel in England:

https://theconversation.com/is-primodos-the-forgotten-thalidomide-50673

 "Ist Primodos (=Duogynon) das vergessene Contergan?"

 

Schon zahlreiche Zusagen zur Teilnahme an der BAYER HV am 29.04. in Köln! Kommen auch Sie mit! Bayer muss Verantwortung übernehmen und kann das Verhalten von Schering so nicht stehen lassen.

 

Anweisung der Scheringleitung 1978:

Man möchte im Falle eines Strafverfahrens genauso gut organisiert sein, wie das bei Chemie Grünenthal (CONTERGAN) der Fall war....

".....von sofort an werden alle Berichte, Notizen und mündlichen Äußerungen zum Fall Duogynon daraufhin zu überprüfen sein, ob sie.... so abgefasst sind, dass sie nicht zu für uns nachteiligen Missdeutungen im Falle eines Strafverfahrens führen können..."

  

16.02.2016

Mehr als 100 große Plakate zur BAYER HV sind fertig. Kommen auch Sie mit!

 

 

30.01.2016

Die Vorbereitungen zur BAYER HV am Fr., 29.04. in Köln laufen. Kommen auch Sie mit zur Bayer HV! Plakate, Banner, Shirts werden organisiert. Wir stehen am Eingang zwischen 8.30-10.00 Uhr. Zudem bereiten wir Reden und Gegenanträge vor.

Zeigen auch Sie, dass es so nicht geht! Bayer kann den Fall nicht länger vertuschen und muss nun aufklären.

 

 

27.01.2016

Bericht der TAZ "Wer sich nicht einschüchtern ließ"

 

Ausschnitt aus dem Artikel:
......Ähnlich kaltschnäuzig begegnet das Unternehmen besorgten Ärzten. Die meisten bitten um Aufklärung,
wie etwa ein Facharzt für Geburtshilfe aus Bayern, der 1978 an Schering nach Berlin schreibt: „Frau [...] hat 1967 ein zentral geschädigtes Kind entbunden und nun im Stern gelesen, dass in England Zusammenhänge zwischen Duogynon und solchen Mißbildungen festgestellt wurden. [...] Das Kind leidet heute an einer linksseitigen Halbseitenlähmung, einem inneren Wasserkopf und einem Knickfuß.“

Schering antwortet: „Nach den Erfahrungen, die uns die Massenmedien in den letzten Wochen beschert haben, wundern wir uns nicht mehr, wenn Menschen, die ein mißgebildetes Kind aufzuziehen haben, emotional reagieren und für erwiesen halten, was nicht einmal als Hypothese haltbar ist.“

23.01.2016

Bericht der Augsburger Allgemeinen und Allgäuer Zeitung "David kämpft weiter gegen Goliath"

Auf der BAYER HV werden einige unschöne Wahrheiten diskutiert werden.

Deutsche Politiker sprechen über einen Untersuchungsausschuss.

 

20.01.2016

Heute kommt ein Bericht im Bayerischen Rundfunk in der Sendung Kontrovers um 21 Uhr.

 

TV Bericht im Bayerischen Rundfunk in der Sendung Kontrovers.

Bericht über das Handeln von Schering anhand der firmeneigenen Unterlagen. Kaum zu glauben und doch nicht zu verstehen wie man bis heute so handeln kann.

13.01.2016

ARD Mediathek Videobeitrag der deutschen Welle: "Lebenslängliche Beweislast"

 

Momentan entstehen weitere Berichte. Die alten Scheringdokumente werfen viele Fragen auf und stellen nun Bayer in ein sehr schlechtes Licht! Anscheinend wusste Schering weit mehr als damals bekannt war.

Nun wird auch die Möglichkeit einer weiteren Aufklärung in Deutschland untersucht. Eine unabhängige Kommission sollte alle Unterlagen des Landesarchivs begutachten.

09.01.2016

Heute erschien ein TAZ Artikel
"Fehlbildungen im Mutterleib - Es gab nicht nur Contergan"

Reportage der TAZ:
Laut TAZ bilden die Akten zu dem Fall ein Lehrstück über Schuld und Moral.
"Eine einzige Tablette"

 

Alle Betroffene, Medien und Wissenschaftler haben Zugang zum Landesarchiv in Berlin und können die Duogynonakten einsehen.

07.01.2016
Die Unterlagen in einem Berliner Archiv können von Betroffenen und auch von Medien und Wissenschaftlern eingesehen werden. Ein Besuch der sich lohnt!

Die Inhalte der Akten sind teils erschreckend und lassen die Dimensionen des Skandals, sowie Parallelen zu Contergan, erahnen.

Das sind die Bayer Werte im Jahre 2016

- Vorbild sein

- Gesetze, Richtlinien und Regeln einhalten

- Ehrlich und zuverlässig sein

- Nachhaltig handeln

- Aufmerksam zuhören und angemessen kommunizieren

Gelten diese Werte auch im Fall Duogynon? Die Unterlagen müssen Bayer bekannt sein. Umso peinlicher ist der Umgang mit der Aufklärung des Falles und das Verhalten des Konzerns in der Öffentlichkeit. Bayer muss nun endlich alles offenlegen!

22.12.2015

Neue Berichte aus England.
Die Untersuchungen in England haben nun begonnen und sollen im Frühjahr 2016 fortgeführt werden.

In Deutschland wird es 2016 neue und äußerst interessante Medienberichte geben! Zudem besuchen wir am 29.04.2016 die Bayer HV im Frühjahr in Köln.

Es bestand nun erneuter Kontakt zum BfARM. Das BfARM hat weitere Hinweise und Informationen zu Duogynon erhalten. Mehr dazu und was das BfARM nun unternehmen will im Januar.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2016! :-)
 

10.10.2015

Die Untersuchungen in England starten diese Woche. Diese werden allerdings viele Monate dauern.

Zudem sind weitere Schritte in England in Planung.

Diese Woche erschien ein TAZ Artikel "Ein Test und seine Folgen".

 

01.09.2015

Die Untersuchungen in England starten im Herbst.


Aussage eines führenden Schering Mitarbeiters: ".... Es obliegt uns darzustellen, dass das Präparat sicher im Gebrauch ist, und es obliegt nicht Außenstehenden uns zu beweisen, dass es das nicht ist..."

12.07.2015

Wir stehen wöchentlich mehrfach mit der englischen Gruppe in Verbindung und unterstützen diese. Die englische Untersuchung soll in einigen Wochen starten und erste Anhörungen werden stattfinden.

Sie müssten nun alle wieder einen Rundbrief bekommen haben, ansonsten melden Sie sich gerne bei mir. Ich hatte einen "Datenverlust" und diesen nun wieder behoben.

30.05.2015

Die Bayer Hauptversammlung fand nun statt. Die Reden werden noch online gestellt. Hier eine Rede "aus England".

 

Das Treffen mit Mitgliedern der englischen Primodosvereinigung fand statt. Es wird eine enge Zusammenarbeit in Zukunft stattfinden.

15.05.2015

Am Mi., 27.05. findet wieder die BAYER Hauptversammlung in Köln statt. Primodos bzw. Duogynonopfer werden wieder sprechen. Kommen auch Sie nach Köln und zeigen Sie Bayer, dass der Fall Duogynon noch nicht abgeschlossen ist!

In Kürze findet ein Treffen mit der englischen Primodosvereinigung statt. Außerdem werden weitere Unterlagen zu diesem Thema in England und Deutschland gesichtet.

Politiker aus allen Fraktionen des Bundestages wollen eine weitere Aufklärung des Falles unterstützen.

 

 

27.03.2015

In England hat nun die offizielle Untersuchung im Fall Duogynon/Primodos begonnen. Bis zum 30.6.2015 können alle Unterlagen zur Aufklärung des Falles eingesandt werden.

 

https://www.gov.uk/government/consultations/hormonal-pregnancy-tests-call-for-evidence

 

 

 

12.03.2015

Fast täglich neue Berichte aus Schottland und England. Immense Negativwerbung für den Bayerkonzern, der immer noch jede Aufklärung verweigert.

http://www.dailyrecord.co.uk/news/scottish-news/primodos-scandal-fury-gps-cover-up-5309389

http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/primodos-doctors-shredded-reports-adverse-5310444

 

 

06.01.2015

Zuerst möchten wir Ihnen ALLEN ein glückliches und gesundes Jahr 2015 wünschen.

Herzlichen Dank, dass sich so viele Menschen bei vielen deutschen Politikern gemeldet haben. Ich habe zahlreiche Rückmeldungen bekommen. Wir arbeiten nun verstärkt mit den Engländern zusammen. Die englische Primodosvereinigung wird jede Unterstützung aus Deutschland bekommen. Ein Erfolg in England wäre ein großer Schritt und wird Bayer auch in Deutschland unter Druck setzen. Die offiziellen Untersuchungen sollen im Februar in England starten.

28.12.2014

Bericht aus England:

www.liverpoolecho.co.uk/news/liverpool-news/dozens-merseyside-women-could-caught-8350624


==> In England kommt es nun zu einer offiziellen Untersuchung. Ziel ist eine Entschädigungszahlung durch die engl. Regierung an die Betroffenen. Die Untersuchung soll im Frühjahr 2015 starten.

23.10.2014

Laut übereinstimmenden Berichten aus England soll es nach der "heutigen Parlamentsanhörung" nun zu einer unabhängigen Untersuchung kommen. Alle Unterlagen müssen vollständig offengelegt werden!

 

Neuigkeiten aus England:

https://uk.news.yahoo.com/cover-claim-over-primodos-drug-154828489.html#UrFV6NT

https://uk.finance.yahoo.com/video/special-report-pregnancy-drug-203002723.html

http://www.bbc.com/news/uk-politics-29745910

 

19.10.2014

Das Thema "Primodos/Duogynon" soll am Do., 23.10. im englischen Parlament behandelt werden.

 

12.07.2014

Neue Berichte aus England!

http://www.theboltonnews.co.uk/news/11337068.Secret_documents_could_be_revealed_about__government_cover_up__over_pregnancy_drug/


David Cameron will den Fall aufklären und auch nach bisher unbekannten Dokumenten suchen lassen.

 

11.07.2014

Spiegel Online berichtet "Hormonmittel Duogynon: Deutsche Opfer planen Strafanzeige..."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/duogynon-deutsche-opfer-wollen-bayer-auf-mord-verklagen-a-980143.html

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_70201678/hormonmittel-duogynon-opfer-planen-strafanzeige-wegen-mordes.html

 

Bayer sollte nun endlich die Akten öffnen und die Missbildungsfälle mit den Betroffenen besprechen. Lassen Sie uns endlich die Wahrheit erfahren und  das Thema abschließen!

 

 

10.07.2014

Der englische Premierminister David Cameron hat laut englischen Medienberichten eine Offenlegung von allen Unterlagen im Fall Primodos angeordnet....

http://www.itv.com/news/granada/update/2014-07-10/pm-wants-documents-on-pregnancy-drug-released/

 

 

30.06.2014

Der Premierminister David Cameron spricht mit einer Abgeordneten in England über ihren Kampf um eine öffentliche Untersuchung des Falles Primodos.

http://www.theboltonnews.co.uk/news/bolton/11305577.Prime_Minister_to_meet_with_Bolton_MP_over_pregnancy_drug_claims/

 

 

19.06.2014

Aktuelle TV Berichte aus England: "Primodos Row: Watchdog Took Years To Warn GPs"

http://news.sky.com/story/1284456/primodos-row-watchdog-took-years-to-warn-gps

 

 

 

 

12.05.2014

Neue Medienberichte aus England: "Is this the forgotten thalidomide?"

 

Weitere Reden zu Primodos/Duogynon bei der Bayer Hauptversammlung 2014

Rede 1

Rede 2

Rede 3

 

 

 

07.05.2014

Bayer kauft nur wenige Tage nach der Hauptversammlung für  10,4 Mrd in bar (!) eine Sparte des US-Konzerns Merck & Co. Gleichzeitig verweigert Bayer die Aufklärung im Fall Duogynon und evtl. Entschädigungszahlungen für weniger als 400 deutsche mutmaßlich Geschädigte.

 

 

29.04.2014

Heute fand die Bayer Hauptversammlung in Köln statt. Es wurden mehrere Reden zu Duogynon gehalten. Weitere Reden und Fotos werden demnächst hochgeladen.

Es gab dieselben "Antworten" wie immer: Kein Zusammenhang, wir bedauern das Schicksal, LG Berlin hat die Klage abgewiesen und habe somit die Auffassung von Bayer bestätigt - kein Wort zur Einrede der Verjährung durch Bayer, auch bei Primodos gibt es keine Vergleichgespräche weil dazu kein Anlass besteht.....

 

 

15.04.2014

Die Planungen zur Bayer Hauptversammlung laufen. Die Reden sind fertig und die Aktionäre werden einen interessanten und neuen Einblick erhalten. 

Zudem gibt es immer wieder Spekulationen, dass es in England zu Gesprächen zwischen Bayervertretern und "Primodosopfern" gekommen sein soll.

In Deutschland wurden solche Gespräche bislang immer von Bayer abgelehnt. Bayer lehnt weiterhin auch jeden Zusammenhang ab und will keine Zahlungen geleistet haben bzw. zukünftig leisten.

 

 

03.01.2014

Sehr geehrte Besucher und Unterstützer!

Wir wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes Jahr 2014!

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Der Kampf um Aufklärung im Fall Duogynon/Primodos geht weiter. 

 

Kommen Sie mit uns zur Bayer Hauptversammlung am Di. 29.04. in Köln! Wir werden wieder einen Gegenantrag stellen und  unsere Forderungen auf der Bayer HV kundtun.

 

Bayer HV 2011 - A. Sommer

28.04.2013

Die Bayer Hauptversammlung fand am Freitag in Köln statt. Anbei die Rede von Valerie Williams zu Duogynon/Primodos in deutsch oder englisch.

Hier noch weitere Berichte der CBG.

 

21.04.2013

Der Besuch der BAYER Hauptversammlung am Fr., 26.04. rückt näher. Bitte um rege Teilnahme!

In London fand ein Treffen mit Primodosvertretern statt. Eine engere Zusammenarbeit wurde vereinbart. Nun werden weitere Schritte durchgeführt.

05.04.2013

Spiegel Online: "Contergan Skandal - Staat übernimmt die Kosten"

Auf dieser Spiegelonlineseite finden Sie auch weitere Informationen zu Duogynon (linke Seite). Aufklärung und Entschädigungen gibt es in diesem Fall bisher noch nicht.

05.03.2013

Die diesjährige Bayer Hauptversammlung findet am Fr., 26.4. in Köln (Messe) statt. Besuche von mutmaßlichen Duogynonopfern sind geplant.

 

21.02.2013

Unsere kleine Nina ist am 19.2. gesund zur Welt gekommen. Jetzt ruhen wir uns aus.

Neuigkeiten bei Duogynon folgen demnächst.

 

14.02.2013

==> Aufgrund von Verwachsungen im Bauchraum (durch zahlreiche Voroperationen) musste ich mich einem operativen Eingriff unterziehen und war nun mehr als drei Wochen stationär im Krankenhaus.

Duogynon ist nur für den BAYER Konzern verjährt.  Die Akte Duogynon ist noch nicht geschlossen.

12.12.2012

Artikel der Westfälischen Rundschau : "Verjährt - aber nicht vergessen"

Kommentar der Westfälischen Rundschau - Von Katja Sponholz:

"Der Riese hat gewonnen - Goliath hat gewonnen. Bayer/Schering muss den Gewinn in seiner Bilanz nicht korrigieren, muss nichts zahlen, muss nicht einmal Akteneinsicht im Fall Duogynon gewähren. David hatte keine Chance.
Aber Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge. Von Gerechtigkeit und Moral ganz zu schweigen. Dem Unermüdlichen A. Sommer kann kein Vorwurf gemacht werden. Er hat bis an seine Grenzen gekämpft. Jetzt hat er aufgegeben.
Nicht, weil er nicht mehr an die Wahrheit glaubte – sondern weil sie keine Rolle spielte vor Gericht. Weil es immer nur um das leidige Thema der Verjährung ging. Aber es gibt Dinge, die verjähren nie. Das wissen die Mütter, die sich seit Jahrzehnten mit Schuldgefühlen plagen. Und das wissen ihre Kinder, die schwere Missbildungen an Organen und Gliedmaßen haben. Mögen bei dem Pharma-Riesen die Sektkorken geknallt haben. Wenn ein schaler Beigeschmack blieb, wird es nicht an der falschen Schampus-Sorte gelegen haben."

27.11.2012

Coordination gegen BAYER-Gefahren20. November 2012:

Duogynon-Opfer verzichten auf Berufungsverfahren

„Vertuschung wird mit Verjährung belohnt!“

 

A. Sommer: "Vielen Dank für die vielen Zuschriften. Wir erwarten im Februar unser zweites Baby und auf Rücksicht auf meine Familie konnte ich den gerichtlichen Weg nicht weiter bestreiten. Die finanziellen Risiken waren durch die Verjährungsfrage zu groß. Bayer konnte bisher nur durch die Verjährung vor Gericht gewinnen, aber nicht durch Fakten oder Studien. Blamabel für einen Weltkonzern. Wir drängen auf Aufklärung und arbeiten gerade an weiteren Schritten."

 

 

22.10.2012

Wir haben uns entschieden den zivilrechtlichen Klageweg wegen des erheblichen Prozessrisikos nicht weiter zu gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Berufungsgericht sich nicht mit den inhaltlichen Fragen befassen kann, sondern sich ausschließlich mit der Verjährung befassen muss, ist sehr groß. Wir werden jedoch die Interessen der Geschädigten weiterverfolgen und nunmehr andere Wege gehen. Dazu erfolgen in Kürze weitere Informationen.

 

 

12.09.2012

Es bleibt offen ob eine Berufung vor dem Kammergericht durchgeführt wird. Das muss abgewägt werden und wird nun bis zum 17.10.12 in Ruhe entschieden.

 

07.09.2012

Heute verhandelte das Landgericht Berlin in dem Duogynon-Fall über den Tatbestandsberichtigungsantrag des Klägers (A. Sommer). Es ging um die Frage, ob Bayer den Bestechungsvorwurf prozessual wirksam bestritten hat oder nicht. Bayer hatte den Bestechungsvorwurf mit Nichtwissen bestritten.

Mit Nichtwissen kann man jedoch nicht bestreiten, was Gegenstand eigener Handlungen ist. Eine Bestechung ist zweifelsohne eine Handlung. Bayer hätte also die Bestechung selbst bestreiten müssen anstatt zu behaupten, dass sie davon keine Kenntnis habe. Bayer hätte allenfalls einen Schriftsatznachlass beantragen können, um hierzu noch etwas vorzutragen. Auch dies hat Bayer nicht getan.

 

Der Vorsitzende Richter Matthiesen hat in der Verhandlung erklärt, dass Bayer diesen Schriftsatznachlass auch erhalten hätte, wenn diese beantragt worden wäre. Matthiessen meinte jedoch, dass er dem Tatbestandsberichtigungsantrag nicht nachkomme, weil im Urteil auf die jeweiligen Schriftsätze verwiesen worden sei. Würde er näher ausführen, dass Bayer den Vorwurf nur mit Nichtwissen bestritten habe und damit möglicherweise nicht wirksam bestritten habe, müsste er die gesamte Prozessgeschichte aufrollen und darstellen. Der Begriff "Bestreiten" und der Hinweis auf die Schriftsätze reiche daher aus.

 
Der Kläger ist mit den Ausführungen des Gerichtes zufrieden. Bayer hat bis heute die Bestechungsvorwürfe auch öffentlich nicht bestritten. Bayer hatte auch keinen Schriftsatznachlass beantragt, um den Bestechungsvorwurf damit wirksam zu bestreiten. Im Ergebnis wird der Bestechungsvorwurf damit nicht wirksam bestritten und gilt als prozessual zugestanden.

 

Zum Schluss sprach Matthiessen den Bayer-Anwalt Dr. Moelle an und meinte:

"Herr Moelle Ihre Mandanten müssen etwas tun in dieser Sache und zwar ganz dringend! Aber das ist nicht meine Baustelle". Moelles Antwort: "Das sehe ich auch so, das mit der Baustelle."

(Verfasser: Herr Heynemann)

06.09.2012

Weiterhin bleibt offen ob eine Berufung vor Gericht durchgeführt wird. Dies wird bis Mitte September beschlossen.

Morgen findet am LG Berlin die mündliche Verhandlung zum Tatbestandsberichtigungsantrag statt (siehe unten).

30.08.2012

Am Fr. 7.9. geht es in einer mündlichen Verhandlung am LG Berlin Tegel ab 9 Uhr um einen Tatbestandsberichtigungsantrag. Vereinfacht gesagt geht es dabei um die Frage der Bestechung von Wissenschaftlern im Zusammenhang mit Duogynon zu Beginn der 80er Jahre (ein ehemaliger Schering MA hatte dies behauptet) und was Bayer dazu heute sagt.

 

Ein Archiv hat uns nun Akteneinsicht gewährt und wir können die Akten des Duogynon Ermittlungsverfahrens (zu Beginn der 80er Jahre) nun einsehen. Dies sind ca. 80 Aktenordner.

 

Ein Artikel des deutschen Ärzteblattes.

01.08.2012

Es ist noch ca. zwei Wochen Zeit Berufung einzulegen. Bisher wird abgewartet.

26.07.2012

Artikel "Wahrheitssucher" der Allgäuer Zeitung, meiner Heimatzeitung. Auch bayernweit auf Seite drei der Augsburger Allgemeinen Zeitung (Quelle: Allgäuer Zeitung, 26.7.12)

25.07.2012

Es wurde nun ein Tatbestandsberichtigungsantrag gestellt (Die Frage der Bestechung von Wissenschaftlern, wie ein ehemaliger Schering Mitarbeiter behauptet, soll im Urteil eindeutig geklärt sein ==> bestreitet dies Bayer oder nicht?).

17.07.2012

Das Urteil des LG Berlins liegt seit heute in schriftlicher Form vor.

15.07.2012

Normalerweise müsste ich jetzt endlich alle Mails der letzten Wochen beantwortet haben. Falls ich Sie vergessen habe dann schreiben Sie mir bitte nochmal!

Vielen Dank für die überwältigende Anteilnahme und Unterstützung!!! Wir warten auf das schriftliche Urteil und dann geht es weiter.


06.07.2012

Das LG Berlin hat die Haftungsklage wegen Verjährung abgewiesen.

Der Richter hat mehrfach das Verhalten von BAYER gerügt und eine Mediation vorgeschlagen. Außerdem gäbe es einen Unterschied zwischen Moral und Recht. Er sagte: "Ein Weltkonzern wie Bayer sollte den Dialog suchen, da kann ich sie nur ermahnen!"

Die Bayer Vertreter behaupteten im Gerichtssaal, dass alle zivilrechtlichen Verfahren in den Duogynonfällen zu Beginn der 80er Jahre gescheitert seien. Alle Zusammenhänge von Duogynon und Missbildungen seien damals widerlegt worden. ==> Auf die Frage wann, wo und welche Urteile Bayer denn meine.... keine Antwort und nervöses Schulterzucken bei den Bayer Vertretern. ==> Ungläubiges Kopfschütteln bei Medien und Betroffenen im Gerichtssaal über so viel Ahnungslosigkeit. Bayer kann bis heute keinen einzigen Fall nennen.

 

Sehr viele Zeitungen berichten, hier nur eine kleine Auswahl:
Bayern 5 Radiobeitrag

Die Wahrheit muss warten

Verjährtes Leid

Der Westen

Es ging nicht um Inhalte oder Studien, sondern rein um die Verjährungsfrage, da Bayer die Einrede der Verjährung benutzt hat.

Ich bedanke mich bei allen Freunden und Mitstreitern für die tolle Unterstützung. Die Vielzahl an Emails werde ich in den nächsten Tagen beantworten.


Rechtsanwalt Herr Heynemann:

Die Haftungsklage wurde abgewiesen. Das Landgericht ging davon aus, dass die Ansprüche verjährt seien. Immerhin stellte der Richter Dr. Matthiessen fest, dass der Treuwidrigkeitseinwand gegen die Einrede der Verjährung auch nach 30 Jahren noch erhoben werden könne. Nicht nachvollziehbar ist jedoch, aus welchem Grund das Gericht dann nicht den Beweisangeboten des Klägers nachgegangen ist. Der Kläger hatte einen Zeugen benannt, der im Vorfeld angab Wissenschaftler im Auftrag von Schering bestochen zu haben, damit diese die Unbedenklichkeit von Duogynon attestieren. Weiter wurde beantragt, die Unterlagen aus dem staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren heranzuziehen, die derzeit noch im Landesarchiv Berlin unter Verschluss liegen. Aus diesen Akten ergibt sich, dass die Verantwortlichen von Schering die Gefahren kannten, die von Duogynon ausgingen und diese vertuscht haben. Hierin sieht der Kläger einen Verfahrensfehler, denn das Gericht hätte erst prüfen müssen, ob der Treuewidrigkeitseinwand greift. Erst danach hätte das Gericht darüber entscheiden können, ob sich Bayer auf die Einrede der Verjährung berufen kann oder nicht. Der Kläger wartet zunächst die Urteilsbegründung ab und wird dann Rechtsmittel einlegen.


02.07.2012

ZDF Bericht in Frontal 21 am Di., 3.7.12 um 21.15 Uhr
"Vertuschte Nebenwirkungen? - Opfer klagen gegen Pharmakonzerne"

==> Es werden derzeit neue Auskunftsklagen nach §84a AMG in den Duogynonfällen vorbereitet!

01.07.2012

Artikel im Tagesspiegel: "Wahrheit verjährt nicht"

Alle großen deutschen TV Sender wollen am Donnerstag berichten!

Weitere TV Beiträge werden demnächst gesendet.

 

LG Berlin Tegel; Do. 5.7.12 um 13 Uhr; Altbau I/100; Tegeler Weg 17-21

 

Ehemalige Schering Mitarbeiter wurden als Zeugen für den Prozess benannt.

 

==> Neue und sehr interessante Unterlagen wurden uns nun zugespielt. Diese zeigen auch Details des Ermittlungsverfahrens von 1981 auf. Beispiele daraus sind hier einsehbar.

 


30.05.12

Der Duogynonprozess wird verschoben.

Neuer Termin Do. 5.7.12 um 13 Uhr.

LG Berlin Tegel; Altbau I/100; Tegeler Weg 17-21

Sehr großes Medieninteresse. Viele Medien wollen vom Prozess berichten.

Bayer benutzt weiterhin die Einrede der Verjährung.

Nina Hagen wird am Prozesstermin kommen.

23.05.12

Nina Hagen will zum Prozess am 1.Juni in Berlin kommen. Bayer setzt weiter auf Verjährung und will keinerlei Unterlagen offenlegen. 

Es entstehen momentan einige neue Medienberichte.

Ältere Zeitungsberichte aus England

==> dazu siehe auch die zugespielten englischen Unterlagen Teil I und Teil II

17.05.12

Der Gerichtstermin im Fall Duogynon

Landgericht Berlin (Tegeler Weg 17-21; Altbau I/145)

Freitag, 1.06.12 um 11 Uhr

 

28.04.12

Der BGH lehnte die Rechtsbeschwerde im Auskunftsprozess ab. Somit ist die Auskunftsklage in diesem (meinem) Fall leider beendet und kein Gang in eine höhere Instanz möglich.

Der Schadensersatzprozess startet weiterhin am 1. Juni in Berlin.

In England könnte es zu einer Parlamentsdebatte über Primodos kommen und evtl. zu einer unabhängigen Untersuchung.

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Videos der Bayer Hauptversammlung:

http://www.youtube.com/user/wutboxTV?ob=0&feature=results_main

 

Rede von Valerie Williams

Rede von Silke Ehrenberg

weitere Fotos der Bayer Hauptversammlung

 

 

 

27.04.12

Bayer Hauptversammlung in Köln. Mutmaßliche Duogynonopfer sprechen auf der HV. Sie fordern eine endgültige Aufklärung und eine Offenlegung der Akten.

Die Klageerwiderung für den Prozess am Fr. 1.6.2012 am LG Berlin ist fertiggestellt. Möglicherweise werden ehemalige (Bayer)Schering Mitarbeiter vor Gericht aussagen müssen.

 

20.04.12

Pressemeldung der Süddeutschen Zeitung (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

 

 

07.03.12

Verschiedene Pressemeldungen: Berliner Kurier, BR, Der Westen....

 

02.03.12

Bayer lehnt Mediationsverfahren mit folgenden Worten ab: "Für ein Mediationsverfahren besteht keine vernünftige Grundlage...".

 

01.03.12

Neuer Termin vor dem Landgericht Berlin:

Fr., 01.06.12 um 11 Uhr Zivilkammer 1 zur Güteverhandlung und zur mündlichen Verhandlung (Klageerwiderung liegt noch nicht vor).

 

Auf der Bayer HV werden mutmaßliche Duogynongeschädigte wieder sprechen. Ein Gegenantrag ist fertiggestellt.

23.2.12

Der Besuch der Bayer HV am Fr. 27.4. in Köln wird von den mutmaßlichen Duogynongeschädigten geplant. Ein Gegenantrag wird vorbereitet.

Den Bayerverantwortlichen wurden Gesprächsangebote gemacht. Zur vorgeschlagenen Mediation gibt es noch keine Antwort.

Behinderungen verjähren.... so scheint bislang das Verständnis des Konzerns, anstatt alles aufzuklären.

Weitere Briefe aus England werden erwartet.

21.2.12

Aktuelle Presseinformation der Coordination gegen BAYER Gefahren:
"Duogynonopfer reichen Haftungsklage gegen BAYER ein. Tausende Geschädigte/ historische Dokumente entdeckt: Schering kannte Risiken/ Entdeckerin der Fehlbildungen unterstützt Kampagne...."

 

==> Bayer muss bis zum 27.2.2012 die Klageerwiderung einreichen. Details sind hier dann für alle zu sehen. Wird sich Bayer wieder nur auf die Verjährung stützen, anstatt aufzuklären?

8.2.12

 

Frau Dr. Gal schreibt an die "mutmaßlichen Primodos und Duogynonopfer".

 

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In einem Schreiben der engl. Gesundheitsbehörden aus dem Jahre 1967 (!) heißt es zu hormonalen Schwangerschaftstest: "I do not think they are sufficiently useful (...) to justify even the slightest risk of teratogenicity".

 

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Die Fa. Roussel schreibt 1969 an die engl. Gesundheitsbehörden und berichtet über eine Studie zu Schwangerschaften. Es wurde dabei anscheinend eine leicht erhöhte Rate von Fehlgeburten festgestellt. Das Präperat Amenorone wurde vom Markt genommen.

5.2.12

Es liegen nun weitere Unterlagen vor:

- Die Fa. Roussel erklärt den Verzicht auf "Hormon-Schwangerschaftstests".

- Diverse Briefwechsel von Schering England mit den Gesundheitsbehörden.

- Weitere Briefwechsel der Gesundheitsbehörden mit Dr. Gal.

- Briefe von Schering über Tierversuche....

==> die Aussagen der Unterlagen gehen alle in eine Richtung.

 

2.2.12

Bis heute ist Bayer zu keinen Gesprächen bereit.

Es soll wieder ein Besuch der Bayer Hauptversammlung stattfinden. Die HV findet am Fr. 27.04.2012 in Köln (Messe Köln/Deutz) statt. Infos zu "Eintrittskarten" hier oder Sie werden Kleinaktionär.

25.1.12

Bayer RA beantragten die Klageerwiderungsfrist bis zum 27.2.12 zu verlängern.

15.1.12

Die Klage wurde Bayer zugestellt und das Gericht hat die Durchführung eines Mediationsverfahrens vorgeschlagen. Wir haben uns damit einverstanden erklärt. Es geht den Geschädigten nicht primär ums Geld sondern um die Wahrheit. Welche Erkenntnisse hatte Schering wann? Warum wurde nicht frühzeitiger gehandelt? Warum werden auch jetzt noch Informationen zurückgehalten?

 

Wird Bayer die Mediation ablehnen und weiter auf Verjährung pochen?

 

--> Weitere Unterlagen folgen demnächst

30.11.11

Ein deutsche medizinische Studie zu Duogynon wird dieses Jahr nicht mehr fertig gestellt werden.

25.11.11

Es wurde nun eine Haftungsklage eingereicht. D.h. die Bayer AG soll Schmerzensgeld und Schadensersatz im Fall Duogynon leisten.

 

Die Auskunftsklage (erste Klage seit Juni 2010) läuft weiterhin und wird aufgrund eines Formfehlers momentan vor dem BGH behandelt.

 

Außerdem ist es gelungen mit Frau Dr. Gal Kontakt aufzunehmen. Diese Ärztin hatte damals vor Primodos gewarnt und weitere Untersuchungen zu diesem Thema durchgeführt.

 

Nachdem Bayer nicht mit uns reden will... ist wieder ein Besuch der Bayer Hauptversammlung 2012 geplant.

24.10.11

Anfrage von Abgeordneten in England:

To ask the Secretary of State for Health whether he has made an estimate of the number of people there are in England who have been adversely affected by the drug Primodos....

 

und die Antwort:

Reporters of ADRs will often cite the active substance(s) rather than a particular brand name. As of 12 February 2010, there are three retrospective cases for Primodos and 3.540 that have been recorded in our database for the combined drug substances norethisterone and ethinylestradiol.

 

20.10.11

Es werden weitere Untersuchungen vorbereitet. Dazu werden alle Fälle benötigt.

Bitte teilen Sie unbedingt Ihren Fall mit. Schreiben Sie uns. Es ist Zeit für eine endgültige Aufklärung. DANKE!

6.10.2011

Radio SWR 2 berichtet am Mi. 12.10. in der Sendung Leben (10.05 - 10.30 Uhr) über Duogynon: "Zähes Ringen um Aufklärung - Der Fall Duogynon" von D. Remus

(Andre S., Wolf-Dietrich M. und Karl M. müssen seit ihrer Geburt mit körperlichen Einschränkungen leben. Die Ursache - da sind sie sich sicher - liegt in dem Medikament Dyogynon, das ihre Mütter während der Schwangerschaft eingenommen haben. Schering hat immer geleugnet, dass Duogynon Schädigungen verursacht. Doch damit will Andre S. sich nicht abfinden. Seit Herbst des letzten Jahres klagt er gegen den Pharmariesen Bayer/Schering, um Aufklärung durch Akteneinsicht zu erlangen. Bisher mauert der Konzern, doch die fast 400 Betroffenen geben nicht auf.)

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